"Das Stück unter der Regie von Bernadette Heidegger widmet sich der Nähe und der Einsamkeit – Themen, die uns in Zeiten der Coronapandemie stärker denn je beschäftigen.
Vier Schauspieler*innen, einst eine freie Gruppe, treffen sich nach Jahren wieder. Dazwischen liegen Corona, Inflation, Kriegsgeschehen und private Katastrophen. Man beschließt, es nochmal gemeinsam zu versuchen und sich für ein Stück zusammenzutun. Eine Überschreibung des Ödipus-Mythos. Das erweist sich als schwierig: Man fremdelt. Die Jahre haben Spuren und Risse hinterlassen. Positionen prallen aufeinander. Hitzig und kompromisslos reagieren sie gereizt auf den kleinsten vermuteten Vorwurf. Ein Zerfleischungsprozess. Der Abend droht zu scheitern. Das Publikum wird Zeuge eines Ringens um Gemeinsamkeit trotz divergierender Standpunkte.
Es wäre nicht Chromosom xx, wenn daraus nicht ein Abend voll absurder und zugleich liebwürdiger Komik entstünde.
Spielleitung und Organisation: Bernadette Heidegger
Mit: Sophie Hichert, Stephan Lewetz, Katharina Pizzera und Volker Wahl
Live-Musik: Georg Brenner
Ausstattung: Ragna Heiny
Pressestimmen: Liebevoll gezeichnete Charaktere, absurder Humor, die schrägen Klänge des Bühnenmusikers Georg Brenner, vor allem aber das spielfreudige Ensemble tragen das Stück. (Florian Oberhummer, SN)
Ein äußerst amüsanter, turbulenter Theaterabend, der das Publikum am 9.4. 2024 in der ARGEkultur bestens unterhielt." (Elisaebth Pichler, Die Dorfzeitung)
Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft:
Stringente Umsetzung eines überzeugenden Textes
In der Phase der Recherche zu diesem Thema wurden Interviews sowohl mit älteren Menschen, die in Alten- bzw.
Pflegeheimen wohnen, als auch mit noch selbständig lebenden älteren Menschen geführt, textlich erweitert auch durch Interviews mit Pflegepersonal und pflegenden Angehörigen. (...) Ergänzt
mit eigenen Erlebnissen und Geschichten des Performance-Kollektivs ergibt sich daraus der Erzählpool für „TERRARIUM – Eine Mediation über das Ende der Welt“. In diesem Pool gibt es den
überzeugend agierenden Musiker Chris Laine und die beiden großartigen Alltagsexpert:innen Margit Müller-Schwab und Srour Hassan, mit denen Andreas Jähnert sich mal erzählend, mal reflektierend
aber auch musikalisch durch einen Abend in Richtung „finis terrae“ assoziiert. Das relativ kleine Team hat die vom Außen her vermittelten Gedankengänge auf dieser Reise erfolgreich interpretiert
auf die Bühne gestellt. Durch die schlüssige, rhythmisch beeindruckende Inszenierung und die sehr stringente Umsetzung durch die vier Schauspieler:innen funktioniert die Reise. Das Stück
überzeugt, besonders auch in den verschiedenen aufeinander abgestimmten Schauplätzen und Verästelungen.
Die Regisseurin Bernadette Heidegger besaß das Vertrauen, mit der Gruppe gemeinsam die Fragen zu öffnen und auszuprobieren und
die Essenz zu entdecken. Sie experimentiert und entscheidet, einen Weg zu gehen und sich dabei dennoch nicht in eine Abhängigkeit zu begeben. (Peter Niedermair)
Dietrich Kultur: Mit jungen Leuten, die unbedarft in die Welt hinaus reisen und die Zeit als Gelegenheitsarbeiter als großes Abenteuer empfinden, mit dem Opa, für den sich die Welt zu verschleiern beginnt, mit dem plötzlichen Tod der Oma schafft das Autorenteam berührende Bilder. So wie der Musiker Chris Laine bei allem Schmelz sehr konzentriert nie in die Parodie rutscht, wagen sie sich dabei geschickt an die Grenze zum Rührstück ohne diese zu überschreiten. Das ist verdammt gut gemacht und so wird die konkrete Aufforderung zur Auseinandersetzung mit Fakten nicht allzu agitatorisch. Pflegenotstand, Ausbeutung von Betreuern aus dem Ausland, schmerzhafte Einsamkeit, Möglichkeiten zum selbstbestimmten Ende – die Themen sind relevant und bekannt, mit der Art der Konfrontation hat das Theater Mutante somit eine anziehende Produktion im Repertoire. Das Publikum am Aufführungsort – der Alten Turnhalle in Lochau – bestätigt es.
Neue Vorarlberger Tageszeitung: Humorvoll und leicht makaber bringt das (...) Stück auch die echten Aspekte von Altern und Tod auf die Bühne. (...) Anhand von Interviews mit älteren Menschen, Pflegern und Angehörigen und den Momenten des Performers haben Andreas Jähnert und Regisseurin Bernadette Heidegger eine autofiktionale Geschichte kreiert, die in unterschiedlichen Zugängen das Altern aufgreift und auch vom Sterben erzählt - (...). (Siglinde Wöhrer)
"Das Stück unter der Regie von Bernadette Heidegger widmet sich der Nähe und der Einsamkeit – Themen, die uns in Zeiten der Coronapandemie stärker denn je beschäftigen.
Darum geht‘s: Gallo (Andreas Jähnert), sozialisiert in der DDR, irgendwann in Vorarlberg gelandet, ist nie ganz angekommen im Westen. Er versucht sich selbst vorzumachen, dass er völlig integriert ist. Er stürzt sich in seinen Job, weil er sonst wenig soziale Kontakte hat. Sein Weltbild ist geprägt von anti-feministischen Ressentiments und sentimentalen Erinnerungen an eine angeblich heile Welt in der DDR. Vermischt ist dies alles mit Sehnsüchten nach einer vormodernen Zeit, jenseits von Digitalisierung und Globalisierung. Als Gallo von seinem Chef ins „Homeoffice“ geschickt wird, wird er von einem auf den anderen Tag mit seiner Einsamkeit konfrontiert. Einzig zwei Wellensittiche sind es, die ihm Gesellschaft leisten. „Er wünscht sich nichts mehr als wieder mit jemanden in Austausch zu treten“, sagt Jähnert. Gallo ist – wie in einem Aquarium hinter einer Glaswand gefangen – getrennt vom Leben. Und so bekommt der Zuschauer einen spannenden Blick ins Aquarium und wird dabei Zeuge eines verzweifelten Hin- und Herschwimmens einer Existenz." (Vorarlberger Nachrichten)
Es war das Theater der Sprachfehler, mit dem Andreas Jähnert und Christian Kühne einem interessierten Publikum in den vergangenen Jahren einige faszinierende Produktionen geschenkt haben. Nun ist es das Theater Mutante, mit dem Andreas Jähnert und sein Bruder Sascha seit 2020 auf die Suche nach essentiellen Themen unserer Zeit gehen, die sie mit viel Fantasie auf ihre ganz eigene Art und Weise aufzuarbeiten suchen. Für die recht speziellen Aufführungen werden jeweils die passenden Lokalitäten gesucht und bespielt.
Am vergangenen Donnerstag feierte die Company eine weitere Premiere in der Festhalle in Lochau, benannt als One-Man-Show unter dem Titel „Aquarium“. Die gesamte Halle ist Bühnenraum, das Publikum sitzt aufgefädelt links und rechts entlang der Wände. Bühnenbildnerin Romy Rexheuser hat eine große Wohnung mit Zimmern und Nischen in die Halle gebaut, nicht durch Wände, sondern durch Stränge von Stromkabeln voneinander getrennt. Da gibt es eine Diele, eine Küche mit Spülmaschine, großem Kühlschrank und einer chromglänzenden Kaffeemaschine, ein Wohnzimmer mit Couch, Großbildschirm und einer mannshohen Vogelvoliere, eine Toilette, ein Schlafzimmer mit überdimensionalem Himmelbett und natürlich gibt es Alexa, die Einzige, die Gallo, dem Einsamen, geblieben ist und die immer das tut, was Gallo befiehlt.
Überbordende Energie
Es ist eine beeindruckende Leistung, die Andreas Jähnert als Gallo abliefert. Fast 90 Minuten lang erzählt er spielend, singend, tanzend, mit zum Teil überbordender Energie, seine Geschichte vom ostdeutschen Migranten, der in Vorarlberg, erst happy, dann immer hoffnungsloser vereinsamend, gestrandet ist. Ins Homeoffice geschickt, sieht er sich vollkommen auf sein Selbst zurückgeworfen und verliert allmählich jeglichen Bezug zur Realität. Die Schuld dafür wird bei anderen gesucht und erfolgreiche, selbstbewusste Frauen werden ganz schnell zur Projektionsfläche seiner Frustration und zum Feindbild Nummer eins.
Voyeuristischer Blick
Die Geschichte von Gallo ist nachvollziehbar und fürchterlich traurig. Die eingebauten Slapsticks und der Humor wollen einfach nicht greifen, zu übermächtig ist der voyeuristische Blick in dieses traurige Leben. Das Theater Mutante bohrt ganz tief in dieser Unsäglichkeit unserer Zeit, denn tatsächlich vereinsamen heute und auch gerade in diesem Augenblick Menschen in ihren vier Wänden, kommunizieren – wenn überhaupt – nur noch mittels digitaler Medien und verlieren dabei nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst.
Feine Details
Dass Multitalent Andreas Jähnert nicht nur Schauspieler dieser Produktion ist, sondern auch für das Konzept und den Text verantwortlich zeichnet, sei unbedingt noch erwähnt. Inszeniert
hat das Solostück Bernadette Heidegger mit feinen Details und viel Spielraum für den Performer.
Wunderbar und unbedingt zu erwähnen der Sound von Ivar van Urk; seine Unterwassergeräusche unterstützen das nach Luft und Liebe schnappende Spiel von Jähnert perfekt. Für den gesamten
Handlungsablauf dann doch ein wenig irritierend, dass das Team am Ende des Stückes aus dem Nichts eine Überraschungsparty für Gallo schmeißt. Das nimmt der Geschichte so einiges an
Schärfe, was zwar schade ist, aber viele Besucher:innen wohl goutiert haben dürften und somit vermutlich auch beabsichtigt war.
Theater Mutante: Aquarium
weitere Vorstellungen:
11./ 13./14.9., jeweils 20 Uhr
Festhalle, Lochau
www.theatermutante.com
Die Welt steht vor ihrem Zusammenbruch, das Patriarchat hat versagt, die Männer geben auf. Nun sind die Frauen gefragt, das Ruder nochmal herumzureißen, den drohenden Zusammenbruch zu verhindern. Sie treffen sich zu einer konstituierenden Konferenz, zur KONFERENZ DER FRAUEN. Beauftragt wurden Künstlerinnen*, Kunst und Kreativität werden zum letzten Rettungsanker, zur letzten Hoffnung einer untergehenden Menschheit.
Aus den verschiedenen Sparten der Kunst zusammengekommen treffen sie sich zu einem ungewöhnlichen Parlament, das mit den Methoden der künstlerischen Aktion nach neuen Lösungen sucht. Mittels tänzerischen, musikalischen, literarischen, bildnerischen und performativ-theatralen Ausdrucksformen ringen die Frauen um ein neues Paradigma von ‚Herr‘schaft. Ein experimentelles Neuland, in dessen Eroberung das Publikum konstituierend eingebunden werden soll.
Wie verändern sich Recht und Ordnung in Zeiten von Corona? Ein Zweipersonenstück mit 6 Schauspieler*innen, 7 Gesetzen und ganz viel Absperrband...Lassen sie sich überraschen...ein wenig absurd und daher ganz realitätsnah...
Pressestimmen: Ein ambitioniertes Projekt, in dem scharfe Ironie selbst-reflektierendes Corona- oder sonstiges Befindlichkeits-Blabla (Situation des Eingesperrt- oder Ausgesetztseins) gleich gar nicht aufkommen lässt. Wehmut und ein wenig Sorge macht das Schlussbild, ein Zitat von Heiner Müller, der vorschlägt, die Theater ein Jahr schließen, um wieder zu wissen, „Warum Theater?“. Recht und Ordnung ist auch ein schönes Lehrstück über das Theater. Es geht nicht ohne!” (Drehpunktkultur)
“Tatsächlich werden Caroline und Axel zu paradigmatischen Vertretern der inzwischen schon obligatorischen Lager. Während die eine die Welt nicht mehr versteht, hält der andere panisch alle auf Distanz. Die anfängliche gemeinschaftliche Euphorie und das Wir-schaffen-das-Gefühl schwinden zusehends. Die Bühne als Mikrokosmos der Gesellschaft, die an den Regeln der scheinbaren Demokratie rütteln und sie demaskiert.” (What I saw from the cheap seats)
Ein bunter Abend zur eigenen Endlichkeit
Nichts ist so sicher, wie die Tatsache, dass wir sterben werden und dennoch ist es diese Tatsache, die am meisten verunsichert. Dennoch ist das eigene Ende im Grunde nicht vorstellbar, denn wie soll sich die Seiende als Nicht-Seiende denken?
Ist jede/r vielleicht tief in sich absurderweise davon überzeugt, dass es mich nicht „erwischen“ wird? Die Wahrheit aber ist, das Leben ist zu hundert Prozent tödlich. Aber wie gehen wir damit um?
Pressestimmen: “Mit Eeene meene tot haben sie (Chromosom xx) einen Hit gelandet, der ins Repertoire gehört. Dieses Stück ist origineller und eigenständiger als vieles, was als zeitgenössische Dramatik gehandelt wird(…)Distanz und Selbstironie erlauben trotz des „traurigen“ Themas, keine Sekunde Kitsch- oder Weltverbesserungsverdacht. Zu treffend stechen die neckend und nicht belehrend erhobenen Zeigefinger in die Wunden unserer Tage der Selbstoptimierung und Selfie-Schminkfunktion im Handy. .” (Drehpunktkultur)
“Überhaupt nimmt der auch sprachlich und situationsspezifisch nicht ungeschickt montierte und komponierte, durchaus dem Skurrilen zugeneigte Abend das Ernste ernst, aber nie zu schwer, auch wenn die Situation durchaus ausweglos ist. Denn sterben müssen wir alle einmal. Und das Leben ist, so gesehen, deswegen absurd genug. Warum also nicht noch zeitgerecht ein wenig darüber lachen?” (Salzburger Nachrichten)
Ein Blick hinter die Kulissen des Theaters
Aber wie sieht es dort aus? Wie sieht es aus mit sozialer Gerechtigkeit, mit Korruption, kapitalistischen Arbeitsbedingungen und all den Themen, die auf der Bühne kritisiert und angeprangert werden? Was ist mit Schauspielchefs, die Arbeitslose auf die Bühne stellen, aber selbst mit dem Rolls Royce vorfahren? Was mit dem berühmten Bett, durch das man sich durchschlafen muss, mit Freunderlwirtschaft und Ausbeutung der Mitarbeiter*innen?
Ein Abend gewidmet dem Kampf gegen die eigene Abschaffung. Ein wenig grotesk, absurd und natürlich ganz, ganz gut gemeint mit vielen richtig guten Menschen. Einfach gut eben.
Pressestimmen: “In kurzweiligen und witzigen 13 Szenen, die in Summe mehr sind als nur ihre einzelnen Teile, erzählen sie von ihren Erfahrungen in und mit der Kunstwelt. Sie beleuchten das Theater hinter dem Theater: bei Proben, Castings und Premierenfeiern, zwischen Mobbing, Solidaritätsmangel, Korruption, Freunderlwirtschaft, feudalen Chefs und Ausbeutung. Der Schein dominiert dabei die Umwelt der vier semi-erfolgreichen und glücklosen SchauspielerInnen. Sie selbst geben sich gerne als Gutmenschen. Aber nur auf der Bühne.” (Unipress)
Einen Abend gegen die eigene Abschaffung – grotesk, absurd und ganz, ganz gut gemeint“ verspricht schon der Untertitel des von Regisseurin Bernadette Heidegger und ihrem Schauspielteam erarbeiteten Stücks. Dabei stützen sie sich nicht nur auf kluge Texte von Theaterintellektuellen wie Peter Handke, Christoph Schlingensief oder Max Reinhardt, die clever in das überspannte Alltagsgeplapper der Schauspieler eingewoben sind, sondern auch auf musikalische Zwischenspiele. (…)
Über sich selbst ernsthaft lachen zu können und es zu ertragen, wenn andere ins spöttische Gelächter einstimmen, ist eine menschliche Qualität, die nicht nur Schauspielern mehr als gut steht. Mit seinen selbstironischen Selbstreflexionen nimmt das „Erste österreichische Gutmenschentheater“ die eigene Wichtigtuerei gehörig auf die Schippe und unterhält damit das Publikum auf ebenso clevere wie köstliche Weise. Ein wunderbar amüsanter Abend für alle, die das Theater lieben und ernst nehmen, ohne es zu ernst zu nehmen.” (Drehpunktkultur)
Die österreichische Mentalität steht auf dem Prüfstand:
Der Verhandlungsbazar beginnt: Was ist `typisch` für uns? In welchen Narrativen finden `Wir` uns wieder? Welche Bilder sind überholt und Teil vergangener Zeiten? Welche sind real, welche haben `Wir` uns eingebildet? Hat ein `Wir` jemals existiert und wenn ja, wie stellen `Wir` es uns zukünftig vor? Welche Veränderung bzw. Trennung vollziehen `Wir` gerne, welche schmerzt? Am Ende entscheidet das Publikum.
Pressestimmen: “Professionelle und Laien-Schauspieler*innen verschmelzen zu einem homogenen Ganzen, die einen nehmen die anderen auf ihrer Bühnenreise mit. Das Resultat ist mit WIR SIND PRÄSIDENT*IN – EINE AUSNAHMEKONFERENZ ein kluges Polit-Programm, das auf unbequeme Fakten aufmerksam macht und zum kritischen Diskurs anregt. Am Ende entscheidet tatsächlich das Publikum. Ein letztes Mal werden die Vorteile der gewählten Theaterform sichtbar.” (What I saw from the cheap seats)

A ressentimental journey:
Stückentwicklung zum Thema "moderne Odyssee"
in Zusammenarbeit mit Salzburger Schülern und jugendlichen Flüchtlingen (Schauspielhaus Salzburg 2010, in Ko-Regie mit Marion Hackl)
Konzept: Zwei Schulklassen erarbeiteten gemeinsam mit vier jugendlichen Flüchtlingen, das Thema einer Odyssee. Angenommen wurde eine noch unbewohnte Insel, auf der sich Schiffbrüchige sowie Touristen und anderweitig Anreisende treffen. Die Frage nach dem Recht auf Raum und Besitz stellt sich und führt zu Konflikten und Missverständnissen. Eigentext und Texte aus der Weltliteratur verschmelzen zu einem selbstständigen Stück.
Pressestimmen: (...) eine Szenenfolge, die 70 Minuten in Bann schlägt: nicht nur wegen der unglaublichen schaupielerischen Talente, sondern auch in der Konsequenz der theatralischen Form und der starken Bilder, dem Rhythmus und dem souveränen Timing. (...)Die Behauptung sei gewagt: Das ist eine der engagiertesten, ehrlichsten und damit besten Theaterproduktionen in Salzburg in dieser Saison." (Salzburger Nachrichten)